Fliegenohren
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Fliegenohren in vielen Farben, gehäkelt, mit Schalldämpfung oder passend zur Schabracke.
Wozu dienen Fliegenohren beim Pferd?
Fliegenohren halten Mücken und Bremsen von den empfindlichen Ohren fern und werden vor allem beim Reiten genutzt. Gnitzen fliegen besonders gern Ohren, Bauchnaht und Innenschenkel an.
Für Ausritte gibt es Modelle, die Ohrenschutz mit Fransen oder einem feinen Netz vor den Augen kombinieren. Die natürlichen Haare im Ohr schützen ebenfalls vor Insekten, deshalb ist das Ausscheren der Ohren laut Cavallo nach dem Tierschutzgesetz verboten.
Wie müssen Fliegenohren sitzen?
Fliegenohren sitzen richtig, wenn die Ohrteile lang genug sind und Ihr Pferd die Ohren frei bewegen kann. Das Ohrenspiel darf nicht eingeschränkt werden, und Augen sowie Nasenrücken müssen frei bleiben.
Nach dem Ausrüstungskatalog zur LPO darf der Ohrenschutz auf dem Turnier nicht am Nasenriemen befestigt werden. Prüfen Sie außerdem, dass nichts an den Ohrwurzeln scheuert.
Sind Fliegenohren auf dem Turnier erlaubt?
Ein Ohrenschutz ist nach dem Ausrüstungskatalog zur LPO in den Prüfungen grundsätzlich zulässig. Schalldämmendes Material ist nach der Fassung von 2017 nur in Hallenprüfungen erlaubt und darf nicht in Gehörgang oder Ohrmuschel reichen.
In manchen Wettbewerben der WBO, etwa bestimmten Geschicklichkeits-Wettbewerben, ist Ohrenfliegenschutz dagegen nicht erlaubt. Prüfen Sie daher immer die aktuelle Fassung des Regelwerks und die Ausschreibung.
Woran erkenne ich, dass meinem Pferd die Ohren zu schaffen machen?
Warnzeichen sind häufiges Kopfschütteln, Reiben der Ohren am Bein oder wenn sich Ihr Pferd plötzlich nicht mehr an den Ohren anfassen lässt. Dann sollten Sie den Tierarzt hinzuziehen.
Auch verklebtes Fell am Rand der Ohrmuschel kann laut Cavallo auf eine Wunde hindeuten. Fliegenohren helfen gegen lästige Insekten, ersetzen aber keine Untersuchung bei Beschwerden.
Ahrens Reitsport · Stand

